Was erfährt man hier?

Neuigkeiten rund um meine Romane und Antworten auf Fragen, die mir häufig gestellt werden.

Freitag, 9. Oktober 2015

Und apropos Urlaub ...

... der war herrlich. Obwohl meine Targetpanic sich zu neuen Höhen aufgeschwungen hat.





Neuer Flyer

Noch sorgen die im Urlaub aufgeladenen mentalen Akkus für Energieschübe: Endlich habe ich meinen neuen Titelflyer fertig und die Vorlage an die Druckerei geschickt.



Die Druckfahnen sind durchgesehen



Gestern bin ich damit fertig geworden, die Druckfahnen von "Herrin des Nordens" durchzusehen. Mein letzter Arbeitsschritt an diesem Roman, bevor er als gedrucktes Buch bei mir eintrudelt. Was leider immer noch bis Januar 2016 dauert ...


Donnerstag, 17. September 2015

Ab in den Urlaub

Nach einem arbeitsreichen Sommer darf ich nun endlich auch noch ein bisschen Urlaub machen. Unschwer zu erraten, womit ich mir die Zeit vertreiben werde ... Aber klar, einen Stapel Bücher nehme ich auch mit. :)
Ich wünsche Euch einen gemütlichen Herbstanfang und melde mich Anfang Oktober mit vielen Neuigkeiten wieder.




Freitag, 17. Juli 2015

Recherche-Regal im Wachstum

In meinem Arbeitszimmer stehen vier Regale, in denen ich die Nachschlagewerke, Fach- und Sachbücher aufbewahre, die ich beim Schreiben gern jederzeit schnell zur Hand haben möchte. Drei von den Regalen sind klein und nicht ausbaufähig. Das dritte aber ist über die vergangenen Jahre schubweise gewachsen. Denn mit jedem neuen historischen Romanprojekt bilden sich auf magische Weise plötzlich neue Bücherstapel in meiner Umgebung, die dann wieder untergebracht werden müssen.
Gestern hat mein wachsendes Möbel möglicherweise die letzte Stufe erreicht. Mein Lieblingsschmied half dabei.
Oder, mal sehen, geht da doch noch was?



2012
Umbauphase 2015


Juni 2015
Ist diese Regalwürfelstütze nicht toll?

Donnerstag, 9. Juli 2015

Neu! Der Rabe und die Göttin: Das E-Book

Nachdem ich das »Herrin des Nordens«-Manuskript abgeschlossen hatte, konnte ich mich in den vergangenen Tagen einem Vorhaben widmen, das schon lange auf meiner Liste stand. Ich habe endlich eine eigene E-Book-Fassung meines Romans »Der Rabe und die Göttin« in den Handel gebracht. (Erhältlich bei Amazon und als EPUB bei den Buchhändlern der Tolino-Allianz. Bei letzteren mit der ISBN: 978-3-7393-1083-1. Auf "Meine Buchhandlung" könnt Ihr sehen, ob auch Eure lokalen Buchhändler dabei sind.)

E-Book-Ausgabe

Ende des 9. Jahrhunderts im dänischen Wikingerreich Angeln:

Zum ersten Mal in ihrem Leben freut sich die sechzehnjährige Frygdis nicht auf das alljährliche Thing, die festliche Ratsversammlung der Wikingersippen. Dort will ihr Vater Rodegang nämlich einen geeigneten Bräutigam für sie suchen. Frygdis muss sich seinem Willen beugen, obwohl ihr Herz gerade für den jungen, stolzen Havenar entflammt ist, der ebenfalls eine standesgemäße Zweckehe eingehen soll.
Havenar erwidert ihre Gefühle. Der Sohn eines mächtigen Stammesfürsten hat zwar schon mit einigen Frauen Kinder gezeugt, doch keine hat ihm bisher so den Kopf verdreht wie die kluge Frygdis.
Havenars Vater erlaubt jedoch die Verbindung nicht, da er einen alten Groll gegen Rodegang hegt. So geschieht es, dass Frygdis ausgerechnet mit Olof vermählt wird, dessen Sippe mit der Havenars tief verfeindet ist. Das Schicksal der Liebenden scheint damit besiegelt.
Havenar flüchtet sich in abenteuerliche Seereisen und verschreibt sich immer mehr dem Freiheitskampf seiner Sippe.
Jahre später, inmitten der blutigen Machtkämpfe um das dänische Königtum, begegnen sich Havenar und Frygdis wieder. Sie wagen ein leidenschaftliches heimliches Glück, das sie in höchste Gefahr bringt ...
(Seitenzahl ca. 760)

»Der Rabe und die Göttin« ist als Hardcover beim Club Bertelsmann 2011 zum ersten Mal erschienen. Diese schöne Ausgabe ist inzwischen leider vergriffen.
2012 folgte eine Taschenbuch-Lizenzausgabe des Goldmann Verlags, die noch erhältlich ist. (ISBN 978-3-442-47669-5).
Die E-Book-Ausgabe war bis Ende 2014 nur über den Club erhältlich. Inzwischen sind jedoch die Rechte an mich zurückgefallen. Deshalb ist es mir möglich, sie auf weiteren Plattformen verfügbar zu machen. Sowohl Besitzer von Kindle-Readern als auch von anderen Lesegeräten müssten nun leicht fündig werden.

Geschrieben habe ich die erste Fassung dieses Romans übrigens viel früher als 2010, sogar noch vor »Herrin wider Willen«, dem Roman, der als mein »Debüt« gilt. Da ich damals mit meiner Begeisterung für die Wikingerzeit und ihre Mythen zumindest in Verlagskreisen noch allein dastand, musste das schwergewichtige Manuskript eine ganze Weile auf seinen Einsatz warten. Hier nun ein Auszug aus meinem aktualisierten Nachwort zur neuen E-Book-Version:
»Zehn Jahre sind vergangen, seit ich die erste Fassung von “Der Rabe und die Göttin” geschrieben habe. Seitdem hat mich die Wikingerzeit nicht losgelassen, und ich konnte mein Wissen über die Geschichte und die Lebensweise der Skandinavier dieser Epoche erheblich erweitern. Ein paar Begriffe würde ich daher heute anders verwenden, den einen oder anderen Sachverhalt vielleicht anders beschreiben. Dennoch habe ich mich dafür entschieden, die Geschichte von Frygdis und Havenar für die neue E-Book-Fassung nicht zu verändern. Ist dieser Roman auch kein historischer Roman in dem Sinne wie meine späteren, fängt er meiner Meinung nach doch ein, was den Mythos der Wikinger ausmacht. (Abzüglich einiger moderner Klischees, die Wikinger als schmutzige, unkultivierte “Barbaren” darstellen.) Havenar ist ein Held wie es sich für eine Saga gehört: in allen Dingen ein wenig überlebensgroß. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Frygdis ist es ebenfalls. Und so sollte es sein.«

Hardcover

Taschenbuch

Dienstag, 30. Juni 2015

Diese Geschichte ist erzählt.

Anfang Januar 2014 habe ich die ersten Worte von »Herrin des Nordens« geschrieben, und nun habe ich die Geschichte zu Ende erzählt. Letzte Woche bin ich mit meiner Überarbeitung fertig geworden. Das abgeschlossene Manuskript hat jetzt 1.302.990 Anschläge. Das sind rund 870 Normseiten. Je nachdem, wie der Verlag das Buch gestaltet, dürft Ihr also im Januar 2016 700 bis 800 Taschenbuchseiten erwarten. Und ich glaube, es sind Seiten voll Spannung, echter Historie und Abenteuer geworden, die Euch Spaß machen werden.
Ganz beendet ist meine Arbeit an dem Roman natürlich noch nicht, wenn ich das Manuskript Ende dieser Woche an meine sturmerprobte Textredakteurin und an meine Verlagslektorin übergebe. Das Lektorat wird noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bevor der Roman dann im Herbst in die Herstellung geschickt wird.

Herrin des Nordens
1047: Die Handelsstadt Haithabu ist ein Schmelzofen der Kulturen und Religionen. Dort wächst die vierzehnjährige Ingunn behütet in der Familie eines Fernhändlers auf. Leidenschaftlich schwärmt sie für den wenig älteren Torge, der aus England nach Dänemark gekommen ist, um eine Erbschaft zu beanspruchen. Doch Torge bereitet sich begeistert auf eine Zukunft als Krieger in Diensten des englischen Königs vor. Torges älterer Bruder Jon, der Verhandlungsgeschick höher schätzt als Kriegslust, verliebt sich seinerseits in Ingunn. Um Torge zu beschützen, kehrt er dennoch mit ihm nach England zurück.
Ingunn bleibt in der geliebten, doch von Krieg bedrohten Heimat, und schon wenig später verwickelt ein Überfall der Norweger sie in blutiges Kampfgeschehen. Ein großer Teil von Haithabu wird niedergebrannt, Ingunns Mutter getötet. Doch Ingunn lässt sich nicht unterkriegen. Gemeinsam mit ihrem erblindeten Vater rettet sie das eigene Handelsgeschäft und wird selbst zu einer angesehenen Kaufherrin.
Dann begegnet sie Jon wieder, der sich dem dänischen König Sven angeschlossen hat, während Torge weiterhin versucht, sein Glück in England zu machen. Obwohl sich Ingunn noch immer an Torge gebunden fühlt, kann sie sich der zunehmenden Anziehung nicht entziehen, die Jon auf sie ausübt. Die Umwälzungen im Land reißen sie jedoch bald wieder auseinander. Jon beteiligt sich im Auftrag des Königs am Aufbau der in Konkurrenz zu Haithabu entstehenden Stadt Schleswig. Ingunn allerdings glaubt an ein Wiederaufblühen Haithabus und weigert sich, die Stadt und vor allem ihren Vater und ihr Geschäft zu verlassen. Dann aber wird Haithabu erneut überfallen. Und Ingunns Pläne sind mit einem Mal zunichtegemacht.




Mittwoch, 27. Mai 2015

Überarbeitung



Aus dem Inhalt des Papierkorbs in meinem Arbeitszimmer können Gegenwartsarchäologen (im anderen Genre nennt man sie Detektive) ableiten, wie es um den Zustand meines geistigen Akkus derzeit bestellt ist. Je leerer der Akku, desto mehr Schokoladenpapier.
Wahrscheinlich nennt man die Überarbeitung eines Manuskripts auch deshalb so, weil die Autoren zu diesem Zeitpunkt meist schon ziemlich überarbeitet sind.

Aber das Gejammer mal beiseite, denn eigentlich ist es ein Grund zum Feiern:

Gestern schrieb ich die 846ste und vorerst letzte Seite der Rohfassung von "Herrin des Nordens". Juhuu!

Und seit heute sitze ich an der Überarbeitung der Rohmasse. In der Hoffnung, dass dieser Arbeitsschritt bis Ende Juni ein tolles Romanmanuskript aus dem Wörterwust zaubert.

Übrigens gibt es inzwischen schon einen Klappentext, den ich demnächst verlinken werde.

Ich wünsche Euch, dass Ihr das Beste aus der letzten Woche dieses herben Mais machen könnt.
Alles Liebe,
Martha

Freitag, 24. April 2015

Haithabu -- Die Herrin des Nordens

Zur Zeit  knoble ich zwar noch an den letzten Herausforderungen herum, denen ich mich gemeinsam mit meinen Helden Ingunn und Jon aus Haithabu stellen muss, und das Veröffentlichungsdatum des Romans liegt noch in weiter Ferne (Januar 2016), trotzdem hat das Buch nun schon ein Gesicht.

Ta ta, so wird es aussehen, das Cover von:

Herrin des Nordens


Dienstag, 14. April 2015

Ende der Osterpause

Nachdem mein Liebster und ich über Ostern im Süden Deutschlands genüsslich Pfeile verstreut und viele nette Leute wiedergesehen haben, räumten wir am letzten Wochenende das Haus zugunsten einer 18. Geburtstagsfeier und wichen ans nördliche Ende des Landes aus. Tatsächlich fanden wir nach hartnäckigem Suchen ein winziges Stückchen Nordseeküste, das man gemeinsam mit einem Hund noch betreten darf. Schön war's. Und nun geht es zurück an die finalen 100 Romanseiten ...



 


Donnerstag, 2. April 2015

Ostern und 700 Seiten


Weil ich mich morgen wieder einmal mit dem Bogen auf den Weg nach Süddeutschland mache und mich daher heute Abend für die kommenden Tage aus dem Netz auslogge, wünsche ich Euch heute schon ein schönes Osterwochenende.
Dabei freue ich mich königlich, dass ich mit meinem neuen Manuskript gerade noch vor den freien Tagen die 700-Seiten-Marke erreicht habe. Genauer gesagt zieht mein Held gerade auf Normseite Nummer 703 unfreiwillig in eine Schlacht gegen ein paar halsstarrige Slawen.
Einen Titel und ein Cover hat der neue Roman inzwischen übrigens auch. Aber mit der Enthüllung warte ich lieber, bis die Verlagsvorschau erschienen ist. Was sicher bald geschieht.:)

Dienstag, 31. März 2015

Kaffeeklatsch mit Goldfisch in der Tina Woman

Wer gern mal in der Tina Woman schmökert, findet in der aktuellen Ausgabe (02/2015) einen Beitrag zu meinem Frauenroman "Kaffeeklatsch mit Goldfisch" inklusive Leseprobe. Um mich als Autorin geht es darin auch ein bisschen.
Das Foto von mir wurde übrigens sehr schmeichelhaft bearbeitet. (Danke, liebe Grafiker!) In Wirklichkeit bin ich allerdings echte 43 Jahre alt und stehe zu meinen ehrlich erworbenen Fältchen. Nicht wenige davon sind Lach- und Staunefalten. Und auch der Erwerb von ein paar Kummerfalten gehört leider, aber unausweichlich zu einem erfüllten Leben.


Mittwoch, 18. Februar 2015

Sonne, Krokusse und der Kaffeeklatsch

Was für ein schöner Tag: Meine Belegexemplare sind da!

Und auf dem Blog des "Katzenpersonals" gibt es ein Interview mit mir zu lesen. Viel Spaß dabei!






Sonntag, 15. Februar 2015

Marthas neue Webseite

Juhuu, endlich ist es geschafft: Meine neue Webseite ist online.

Über Rückmeldungen und Fehlerberichte freue ich mich sehr.

http://www.martha-sophie-marcus.de/

Dienstag, 10. Februar 2015

Kaffeeklatsch mit Goldfisch: Leserunde mit Buchverlosung bei Lovelybooks

Der Erscheinungstermin meines Frauenromans ist in greifbare Nähe gerückt (16.02.) und für mich beginnt die Zeit fiebriger Vorfreude auf das gedruckte Buch.
Wer von Euch Lust hat, "Kaffeeklatsch mit Goldfisch" im Rahmen einer Leserunde zu lesen, bekommt jetzt bei Lovelybooks die Chance dazu. Starten werden wir um den 20.02. herum. Das genaue Datum wird noch abgesprochen.
Ich freue mich schon darauf, die Runde zu begleiten und bin wahnsinnig gespannt, wie Ihr die Geschichte aufnehmt.
Wenn Ihr Euch bis zum 16. Februar 2015 auf der Lovelybooks Plattform zur Leserunde anmeldet, könnt Ihr mit etwas Glück eines von 25 Exemplaren des Romans gewinnen, die der Goldmann Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt.
Hier gehts zu Lovelybooks.




Antonia, 42, besitzt eine Apotheke im hübschen Jeetzeburg an der Elbe. Sie liebt ihre Arbeit, ihre beiden Töchter und ihren Mann Monty. Und doch plagt sie die Midlife-Crisis: Das Privatleben kommt zu kurz, die pubertierenden Töchter nerven, und Monty scheint jegliches erotische Interesse an ihr verloren zu haben. Als der Fluss über die Ufer tritt und halb Jeetzeburg unter Wasser setzt, zögert Antonia dennoch nicht lang. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Helen, der Stammkundin Petra und ihrer Angestellten Carolin hilft sie beherzt der betagten Frau Lilienthal, deren geliebtes Haus bedroht ist. Und plötzlich erscheinen ihre eigenen Probleme in einem ganz anderen Licht ...

ISBN 978-3-442-48105-7



Dienstag, 20. Januar 2015

Schreiben ist Denksport






In meinem Gästebuch stellte mir jemand eine gute Frage, für deren Beantwortung ich mehr Raum brauche, als mir dort zur Verfügung steht. (Lieben Gruß an Dorothea M.) Hier sind Frage und Antwort:

"Wie schaffen Sie es, z.B. aus einer »Denksackgasse« in einer festgefahrenen Szene/oder Schlüsselszene wieder herauszukommen? Oftmals besteht nur noch die Möglichkeit, sich völlig umzuorientieren, um Klarheit in besagte Situation zu bringen. Welche Hilfsmittel nutzen Sie, um dann weiterzukommen?"

Schreiben ist Denksport und bietet eine Knobelaufgabe nach der anderen.
Sollte ich im Eifer des spontanen Erfindens eine schwierige Situation geschaffen haben, für die ich mir im Voraus noch keine Lösung überlegt hatte, ziehe ich alle Faktoren in Betracht, die mit dieser Szene im Zusammenhang stehen oder stehen könnten.

  • Welche Personen sind beteiligt? Welche Eigenschaften und besonderen Fähigkeiten bringen sie mit, die zu einer Lösung beitragen könnten?
  • Welche früher in der Geschichte vielleicht nur als Nebenfiguren angelegten Personen könnten in dieser Situation auf plausible Weise wieder ins Spiel kommen und helfen? Oder kann ich so eine Person im Nachhinein erfinden und einflechten?
  • Welche Gegenstände wären für einen Ausweg nützlich? Hatte ich die vielleicht zufällig schon früher in die Geschichte eingebaut? Wo könnte ich sie einführen, damit ihr Vorhandensein in dieser Situation logisch erscheint?
  • Wie sieht die Umgebung aus? Könnte sich aus den Räumlichkeiten, der Landschaft, dem Wetter etc. eine Lösung ergeben? Wie muss ich sie anlegen, damit sie nicht an den Haaren herbeigezogen wirkt?

Wichtig ist, dass alles, was dabei hilft, das Problem zu lösen, bereits vorher in der Geschichte angelegt ist oder im weiteren Verlauf eine Rolle spielt. Plötzlich auftauchende Retter, die dann ebenso spurlos wieder verschwinden, machen eine Geschichte unglaubwürdig und Leser unwillig.
Ein Fachbegriff für solche Retter ist »Deus ex machina«. Das bedeutet »Gott aus der Maschine« und bezeichnet einen Bühnentrick, mit dem im griechischen Theater unlösbare Konflikte durch eine unerwartet auftauchende Gottheit gelöst wurden.
Für viele Lösungen muss ich in bereits früher geschriebene Szenen eingreifen, etwas einfügen oder umschreiben, damit sie passen.
Und wenn gar nichts geht, dann war der Verlauf der Geschichte, der in die ausweglose Situation führte, halt ein Holzweg und eine ganz andere Wendung muss her.

Ich hoffe, dass ich die Frage damit beantwortet habe, auch wenn ich leider keine magischen Hilfsmittel verraten konnte.

Montag, 22. Dezember 2014

Ausblick auf 2015

Und wieder einmal kam das Jahresende viel schneller als erwartet. Dabei hatte ich noch so viel vor.
Das wird nun alles in 2015 geschehen. Was mich vermuten lässt: Auch 2015 wird das Jahresende wieder viel schneller kommen als ...
Aber nun zu meinem Ausblick. Im kommenden Jahr
  • wird "Kaffeeklatsch mit Goldfisch" erscheinen (im Februar beim Goldmann Verlag). Mein erster Frauenroman. Das finde ich ganz schön aufregend. 
  • werde ich meine neue Webseite fertigbauen und ins Netz bringen. Dafür habe ich viele Extras und Hintergrundinformationen zu meinen Büchern zusammengetragen, damit sich der Besuch für alle Gern-im-Internet-Stöberer lohnt. 
  • wird auf die ein oder andere Weise endlich die Ebook-Version von "Der Rabe und die Göttin" frei in den Handel kommen.
  • wird mein neuer, großer historischer Roman erscheinen. An dem es allerdings bis dahin noch eine Menge zu tun gibt. Trotzdem: Ende 2015 können alle schon mal die Taschen packen, die Lust auf einen Abstecher in die ausgehende Wikingerzeit haben.
  • Und mein Bogen wird natürlich auch nicht verstauben. 
Für den Moment heißt es aber erst mal: Durchatmen und ein paar freie Tage genießen.
Das tun zu dürfen wünsche ich Euch auch. Dazu einen Stapel toller Bücher, ein Fass voll von Eurer Lieblingsleckerei, einen bequemen Sessel im Warmen und genug Licht in Euch und um Euch herum.

Liebe Grüße
Martha 

Montag, 1. Dezember 2014

Die Wikinger in Berlin


Noch bis zum 04.01.2015 ist im Berliner Martin-Gropius-Bau eine Ausstellung zum Thema Wikinger zu bewundern: http://wikinger.smb.museum/home.html
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen Wissenschaftlern mehrerer Nationen. Sie zeigt einige weltberühmte Stücke, deren Abbildungen in keinem Buch über "die Wikinger" fehlen.
Trotz Zeitmangel bin ich schließlich zu dem Schluss gekommen, dass ich mir die Chance, diese Funde einmal im Original zu sehen, nicht entgehen lassen darf. Mein Liebster war dabei, und so wurde am Samstag eine Extremkurzreise nach Berlin daraus. (Hin --Ausstellung -- Zurück).

Wie schon bei anderen Dingen zuvor habe ich festgestellt, dass erstklassige Fotografien häufig mehr Einzelheiten zeigen als eine von Neugierigen umlagerte Museumsvitrine. Trotzdem war ich froh, die Wirklichkeit mit dem abgleichen zu können, was ich mir bis dahin vorgestellt hatte.
Mir passiert es zum Beispiel immer wieder, dass ich mir trotz irgendwann gelesener Maßangaben falsche Vorstellungen von der Größe mancher Gegenstände mache. So ist die "Mammen-Axt" nur halb so groß wie ich dachte, die berühmten Schachfiguren (Berserker, die in ihre Schilde beißen) sind dafür doppelt so groß.

Allgemein ist die Ausstellung sicher eine Augenweide für alle, die gern alte Kostbarkeiten ansehen. Mich hat allerdings die Abteilung "Schiffe", die vom Wikingerschiffsmuseum Roskilde gestaltet wurde, mindestens ebenso, wenn nicht mehr beglückt. Altes Handwerk und Alltagsleben faszinieren mich eben immer wieder am stärksten.





Mittwoch, 26. November 2014

Back- und Bastelzeit bei Martha

 

Manuskript Seite 502: Boxenstopp.

Seit Anfang September habe ich mich kaum vom Schreibtisch weggerührt und nur aus dem Augenwinkel beobachtet, wie die Laubdecke auf dem Rasen wuchs. (Sie wächst immer noch).

Den größten Teil dieser Zeit habe ich damit verbracht, mein jüngstes Manuskript voranzubringen und in meiner Vorstellung eine Epoche zum Leben zu erwecken, in der in unserem Norden eine legendäre Stadt unterging, die Dänen sich mit den Norwegern schlugen, der Kaiser sich mit Slawen und noch vielen anderen Leuten schlug, Wilhelm der Eroberer die Übernahme des englischen Throns ausheckte, und die Wikingerzeit sich ihrem offiziellen Ende zuneigte.

Eigentlich würde ich gern sofort damit weitermachen, denn ich habe meine Heldin just heute Morgen in eine sehr böse Lage gebracht, und auch mein Held muss gerade um sein Leben bangen.
Dennoch mache ich eine Pause mit dem Schreiben, weil der Verlag sich zu Weihnachten von mir eine lange Leseprobe wünscht, um für die anstehende Wahl von Titel, Cover, Vorschautexten und allem, was dazugehört, besser gerüstet zu sein.

»Warum schickt sie dem Verlag nicht einfach ruckzuck, was sie schon fertig hat, und schreibt morgen gleich weiter?«, werdet ihr euch vielleicht fragen.
Na ja, weil »fertig« nicht gleich »fertig« ist.
Nicht umsonst komme ich freiwillig nie darauf, einen unvollendeten Text oder Teile davon herauszurücken und dem Urteil anderer auszusetzen. Ich mache das normalerweise erst, wenn ich mein komplettes Werk doppelt und dreifach überarbeitet habe.
Ich würde zwar nicht wie Hemingway brutal sagen »The first draft of anything is shit«, aber fast.
Meine ersten Fassungen betrachte ich nur als Modelliermasse, die ich produzieren muss, damit ich bei der Überarbeitung die Geschichte formen kann, die ich eigentlich erzählen will. Abgesehen davon, dass ich mir beim Schreiben dieser frühen Fassungen sprachlichen Quatsch wie Wortwiederholungen, Füllwörter, ungeschickte Bilder, fehlende Beschreibungen, und, und, und vorerst schnuppe sein lasse.
Lange Rede, kurzer Sinn – bis Weihnachten heißt es: Kneten, Formen, Schleifen. Passt ja irgendwie auch in die Back- und Bastelzeit.

Was mich sonst noch beschäftigt hat

  • Die Druckfahnen von »Kaffeeklatsch mit Goldfisch«. Nicht mehr lange, dann beginnt die Auslieferung. Und ich bin dieses Mal natürlich doppelt gespannt, wie ihr diese so ganz andere Geschichte aufnehmen werdet.
  • Seit einem halben Jahr baue ich in freien Schlechtwetterstunden an der neuen Version meiner Webseite, die ich gern zum Jahresanfang online schicken würde. Darauf freue ich mich schon, denn die alte Seite gefällt mir schon seit einer Weile nicht mehr.
  • Zum Erscheinungstermin von »Kaffeeklatsch mit Goldfisch« schreibe ich ein kleines Extra, das euch hoffentlich Spaß machen wird.
  • Mein Sohn wird morgen fünfzehn. Das Kind ist nicht mehr Kind.
Aber fertig ist ja nicht gleich fertig. ;)




Montag, 6. Oktober 2014

Interview bei der Histo-Couch

Histo-Couch, die Internetplattform für alle Liebhaber historischer Romane, feiert ihre 100. Magazinausgabe. Ich freue mich, dass ich gerade für diese Jubiläumsausgabe einen Beitrag leisten durfte.
Hier könnt Ihr meine Antworten auf Rita DellAgneses Interviewfragen lesen.