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Montag, 29. September 2025

Lüneburgs Geschichte beim NDR

Der NDR hat gerade einen sehr sehenswerten Beitrag zu Lüneburg und seiner Geschichte gebracht. Die Aufnahmen bieten einen tollen Einblick, den man nicht jeden Tag bekommt. Wer gern einen Lüneburg-Roman lesen möchte: Mein Histo "Salz und Asche" spielt im Lüneburg des 17. Jh.

Link zum Beitrag

 

Lüneburg 1656:

Die siebzehnjährige Susanne Büttner, Tochter eines angesehenen Salzfassmachers, führt seit dem Tod ihrer Mutter den Haushalt der Familie. Doch als in der Stadt ein Mord geschieht, gerät ihr Leben aus den Fugen. Gemeinsam mit ihrer heimlichen Liebe, dem Schmiedegesellen Jan, wird Susanne in die Aufklärung des Verbrechens und die Jagd nach einem Kinderhändler verwickelt. Gleichzeitig beginnt der reiche Patriziersohn Lenhardt Lossius, ihr den Hof zu machen.
Am Ende des schicksalsträchtigen Sommers muss Susanne sich entscheiden, ob sie ihrer Familie dienen und ihr Leben in den sicheren Grenzen des Althergebrachten verbringen will oder ob sie sich gegen die gesellschaftlichen Normen auflehnen und den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft wagen wird.

 Als E-Book bei Amazon. 

Dienstag, 1. Juli 2025

"Die Bogenschützin" jetzt für alle E-Book-Reader erhältlich!

 

 

Die E-Book-Ausgabe von »Die Bogenschützin« ist nun auch bei den Buchhandlungen der Tolino-Allianz verfügbar. (Z. B. Thalia, Osiander, Hugendubel, eBook.de, bücher.de). Viel Spaß beim Lesen!

Zu Beginn des 15.Jahrhunderts in der Mark Brandenburg:

Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Tochter des Raubritters Dietrich von Quitzow im Wald verloren, wird dort zuerst von Köhlern aufgenommen, dann von einem geächteten Adligen aufgezogen.

Jahre später macht sie sich allein auf den Weg, um ein Versprechen einzulösen, das sie ihrem sterbenden Ziehvater Richard gegeben hat. Auf der Suche nach dessen Sohn und ihrer eigenen Familie muss sie sich nicht nur mit Bogen und Dolch in der Hand in gefahrvollen Situationen behaupten, sondern sich immer wieder mit den strengen Normen und Verhaltensregeln auseinandersetzen, denen sie als Frau unterworfen ist.

Werden ihre besonderen Fähigkeiten und ihre neugewonnenen Freunde ihr helfen, Richards letzten Wunsch zu erfüllen und ihren angestammten Platz als Adlige wieder einzunehmen? Oder muss sie sich verleugnen, um ihr Glück zu finden?

Mehr Info zum Roman findet ihr auf meiner Webseite und hier in folgenden Beiträgen:

Wie "Die Bogenschützin" entstand 

Thema "Bogenschießen"

Thema "Frauen im Mittelalter" 

Links zu einigen Shops:

bücher.de

Hugendubel

Osiander

Thalia

Amazon

 


Freitag, 16. August 2024

Lesung in Adendorf: Die Gunst der Fürsten und Der Sturz des Löwen

 

Am 5. September 2024 stelle ich in der Bibliothek Adendorf meinen jüngsten Zweiteiler vor. (Das Gold der Weiden: Der Sturz des Löwen/Die Gunst der Fürsten.) Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung (und auch zu so ziemlich allen anderen Fragen des Lebens 📚) gibt es bei der Bibliothek. 

Hier ist der Link.

Die Fortsetzung von "Der Sturz des Löwen" ist nun als Taschenbuch überall im Buchhandel bestellbar. Das E-Book gibt es bei Amazon.

Als Hörbuch wird der Roman im Oktober 2024 bei Audible erscheinen.

 

Dienstag, 23. Juli 2024

Jetzt erhältlich: »Die Gunst der Fürsten«

Die Fortsetzung von "Der Sturz des Löwen" ist nun als Taschenbuch überall im Buchhandel bestellbar. Das E-Book gibt es bei Amazon.

Als Hörbuch wird der Roman im Oktober 2024 bei Audible erscheinen.

 


 

Dienstag, 25. Juni 2024

"Die Gunst der Fürsten" zum Rezensieren

 


»Die Gunst der Fürsten« ist ab sofort für einige Wochen auf der Plattform NetGalley verfügbar. Dort können sich grundsätzlich alle Rezensionen schreibenden Menschen anmelden und um den Zugriff auf Neuerscheinungen bewerben. Nicht alle, aber viele Bücher werden von den Verlagen als E-Books für eine gewisse Zeit auf NetGalley bereitgestellt.

Hier gehts zu NetGalley

Dienstag, 21. Mai 2024

Freitag, 3. Mai 2024

Am 2. Juli erscheint "Die Gunst der Fürsten"

 

In genau zwei Monaten erscheint »Die Gunst der Fürsten«, der Folgeband zu »Der Sturz des Löwen«. Es ist der zweite und letzte Teil meiner »Das Gold der Weiden«-Geschichte, also die Antwort auf alle offenen Fragen zum Schicksal von Micha, Sibilla, ihren Freunden, Feinden, Pferden und ihrer Heimat Summerburg.
Wer bisher noch mit dem Lesen des ersten Teils gewartet hat, um den zweiten Teil möglichst bald im Anschluss lesen zu können, der könnte sich nun »Der Sturz des Löwen« zumindest schon mal bereitlegen.
Mein Tipp: Für spoilerfreies In-Einem-Rutsch-Durchlesen-Vergnügen nicht den Klappentext von Teil 2 vor Teil 1 lesen.

Hier direkt kaufen: Amazon Link



Freitag, 12. April 2024

Montag, 19. Februar 2024

E-Book-Neuausgabe von "Herrin des Nordens" jetzt erhältlich!

 

Die sorgfältig überarbeitete E-Book-Neuausgabe meines erstmalig 2016 im Goldmann Verlag erschienenen Romans "Herrin des Nordens" ist jetzt bei Amazon erhältlich und auch über Kindle Unlimited ausleihbar.

Hier klicken, um direkt zu Amazon zu gehen. 👈

Der große Roman über die letzten Jahre der berühmten Wikingerstadt Haithabu und das Ende der Wikingerzeit

1044: Für die vierzehnjährige Fernhändlertochter Ingunn ist die dänische Handelsstadt Haithabu an der Schlei das Zentrum ihres wohlbehüteten, glücklichen Daseins. Ihr Vater Sigmund erfüllt ihr jeden Wunsch und respektiert sogar ihre jugendliche Verliebtheit in den mittellosen, nur wenig älteren Torge. Er willigt in ein Verlöbnis zwischen den beiden ein, obwohl der draufgängerische junge Krieger in Diensten des englischen Königs steht und ungewiss ist, wann er zu Ingunn zurückkehren kann.
Kurze Zeit später bricht Krieg über Dänemark herein, Haithabu wird überfallen, und Ingunn muss den Kampf um das Überleben ihrer Familie an der Seite ihres erblindeten Vaters allein antreten. Während immer neue Schläge Haithabu und seine Bewohner erschüttern, ist es statt Torge dessen älterer Bruder Jon, der Ingunn in der schlimmsten Not beisteht. Das zunächst kühle Verhältnis zwischen ihnen verändert sich schnell, und trotz ihrer Bindung an Torge fühlt Ingunn sich zunehmend von Jon angezogen.
Im Kampf um das vom Untergang bedrohte Haithabu steht für Ingunn jedoch mehr auf dem Spiel als nur ihr Liebesglück. Bald muss sie sich der Frage stellen, was ihr wichtiger ist: ihre Freiheit als ledige, erfolgreiche Kaufherrin und der Verbleib in ihrer geliebten Stadt oder ihre Liebe zu einem der beiden Brüder.

Mehr Informationen zum Roman gibt es auf www-martha-sophie-marcus.de.


 

Freitag, 12. Januar 2024

Hörbuch- und Coverneuigkeiten

 

Das Hörbuch von "Der Sturz des Löwen" ist jetzt als Download bei Audible erhältlich. 👉Hier gehts zum Shop. (Dort gibt es auch eine Hörprobe.)

Außerdem steht das Cover für den zweiten Teil meiner "Das Gold der Weiden"-Geschichte fest, Juhu!

Der erste Teil ("Der Sturz des Löwen") ist als Taschenbuch bereits im Buchhandel erhältlich (ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496712483) und 👉 als E-Book bei Amazon

Der zweite Teil "Die Gunst der Fürsten" erscheint am 2. Juli 2024. Man kann ihn bereits 👉 bei Amazon vorbestellen.

 




Donnerstag, 9. November 2023

Das Hörbuch zu "Der Sturz des Löwen"

 

Am 11. Januar 2024 erscheint bei Audible das Hörbuch zu "Der Sturz des Löwen", dem ersten Teil meiner "Das Gold der Weiden"-Reihe. Eingelesen wurde der Roman von Elmar Börger, dessen Stimme man gern zuhört.

Unter diesem Link zu Audible ist der Titel bereits vorbestellbar. Sicher wird es dort auch bald eine Hörprobe geben.

Dienstag, 11. Juli 2023

Jetzt erhältlich: Der Sturz des Löwen (Das Gold der Weiden Teil 1)

 

Mein jüngster Roman "Der Sturz des Löwen" ist nun im Handel, und gerade habe ich meine Webseite aktualisiert. Auf www.martha-sophie-marcus.de/_der_sturz_des_loewen findet ihr alle Informationen zu meiner Neuerscheinung und etliche kleine Extras. Es gibt viel zu entdecken, schaut doch mal vorbei! Und wenn ihr Lust habt, meldet euch gleich zu meinem Newsletter an, damit ihr meine aktuellen Neuigkeiten immer gleich aus erster Hand erfahrt. Das Formular findet ihr ganz unten auf der Homepage.

Das E-Book von "Der Sturz des Löwen" gibt es bei Amazon, das Taschenbuch ist im Buchhandel bestellbar.

 




Dienstag, 20. Juni 2023

Rezensionsexemplare von "Der Sturz des Löwen"


 

Interessierte Rezensentinnen und Rezensenten können sich bei Net Galley für ein E-Book-Exemplar von "Der Sturz des Löwen" bewerben.

Mittwoch, 8. März 2023

Mein neuer Roman: Zeitreise ins Hochmittelalter

 

Das Gold der Weiden Teil 1: Der Sturz des Löwen

Die Idee für meinen neuen Mittelalterroman über einen, durch ein Verbrechen verwaisten, jungen Pferdeflüsterer entstand schon im Sommer 2020. Trotz meiner Begeisterung für die Geschichte konnte ich jedoch erst vor rund einem Jahr mit dem Schreiben anfangen. Es war ein langer Prozess, aber nun steht das Erscheinungsdatum für den ersten Teil der Geschichte fest: Es ist der 11. Juli 2023.

Klappentext:

Der packende Auftakt des Historienabenteuers um den jungen Pferdezüchter Micha, der um Gerechtigkeit und seine große Liebe kämpft.

Kämpfst du gegen herrschendes Unrecht oder beschützt du diejenigen, die du liebst?

Norddeutschland 1164: Der zwölfjährige Micha hat nur ein Ziel: Gerechtigkeit für den grausamen Mord an seiner Familie. Bei einem Maultierzüchter findet er Zuflucht, in seiner Ziehschwester Sibilla eine beste Freundin. Doch er lebt nun ausgerechnet im Herrschaftsgebiet des verantwortlichen Grafen.

Jahre später hat Micha sich durch sein Geschick im Umgang mit Pferden einen Platz in der Burgmannschaft erarbeitet. Endlich sieht er sich in der Lage, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Aber Michas Herzensdame Johanna und seine Freunde sind von der Grafenfamilie abhängig. Kann und will er sie für seine Vergeltung in Gefahr bringen? Sibilla kämpft unterdessen darum, ihren Vater auch als Frau bei seinen Geschäften unterstützen zu dürfen – und mit ihren heimlichen Gefühlen für Micha.

Über den Klappentext hinaus ...

... will ich natürlich nicht zu viel von der Handlung verraten, aber ein paar Hinweise habe ich noch für dich: Wir befinden uns im 12. Jh., in der Zeit, in der Herzog Heinrich der Löwe sich mit seinem Vetter Kaiser Friedrich Barbarossa entzweit. Dieser Streit hat große Auswirkungen auf das norddeutsche Herrschaftsgebiet des Herzogs, wo mein junger Held Micha und seine beste Freundin Sibilla leben. Ihr Heimatort Summerburg, idyllisch gelegen in der Nähe des heutigen Helmstedt, wird im Laufe der Geschichte von so einigen Schlägen erschüttert, die Michas Suche nach Vergeltung für den Mord an seiner Familie nicht vereinfachen.

Außerdem geht es sowohl um Armut und Reichtum, Freundschaft und Liebe, den Kampf um Gerechtigkeit, Krieg und Frieden, schlaue Maultiere und edle Schlachtrösser.

Mein "Das Gold der Weiden"-Mehrteiler erscheint bei "Tinte und Feder"/Amazon Publishing als E-Book und Taschenbuch. Ihr könnt den ersten Teil "Der Sturz des Löwen" dort bereits vorbestellen: Link zu Amazon. 

Link zu den Buchdetails auf meiner Webseite  



 

Freitag, 30. September 2022

Hörbuch "Die Bogenschützin" jetzt erhältlich!

 

"Die Bogenschützin" ist jetzt als Hörbuch-Download auf den meisten Plattformen erhältlich.

Für alle Hörbuchhörerïnnen gibt es auf meiner Webseite die Anhänge des Romans (Personenlisten und Glossar) in Textform als Download.

Zu Beginn des 15.Jahrhunderts in der Mark Brandenburg:
Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Tochter des Raubritters Dietrich von Quitzow im Wald verloren, wird dort zuerst von Köhlern aufgenommen, dann von einem geächteten Adligen aufgezogen.
Jahre später macht sie sich allein auf den Weg, um ein Versprechen einzulösen, das sie ihrem sterbenden Ziehvater Richard gegeben hat. Auf der Suche nach dessen Sohn und ihrer eigenen Familie muss sie sich nicht nur mit Bogen und Dolch in der Hand in gefahrvollen Situationen behaupten, sondern sich immer wieder mit den strengen Normen und Verhaltensregeln auseinandersetzen, denen sie als Frau unterworfen ist.
Werden ihre besonderen Fähigkeiten und ihre neugewonnenen Freunde ihr helfen, Richards letzten Wunsch zu erfüllen und ihren angestammten Platz als Adlige wieder einzunehmen? Oder muss sie sich verleugnen, um ihr Glück zu finden?

Erstmalig erschienen im Goldmann Verlag, 2012, 544 Seiten

Auch erhältlich als E-Book bei: Amazon.

Die Taschenbuchausgabe des Goldmann Verlags ist  zum Preis von € 10,- incl. Inlandsporto in einzelnen Exemplaren noch direkt bei mir bestellbar. Auf Wunsch auch gern signiert. Bestellungen bitte formlos per E-Mail an folgende Adresse: martha@ms-marcus.de

Im Buchhandel ist die Taschenbuchausgabe leider vergriffen.


 

 

Dienstag, 9. August 2022

"Die Bogenschützin" wird zum Hörbuch!

 

 

Es ist entschieden: "Die Bogenschützin" wird es bald auch als Hörbuch geben. Ein Erscheinungstermin steht noch nicht fest, und es wird wohl noch eine Weile dauern, aber ich freue mich schon jetzt darauf.

Die E-Book-Ausgabe ist zurzeit nur bei Amazon erhältlich, dort aber auch über Kindle Unlimited ausleihbar.

Die Bogenschützin

Zu Beginn des 15.Jahrhunderts in der Mark Brandenburg:Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Tochter des Raubritters Dietrich von Quitzow im Wald verloren, wird dort zuerst von Köhlern aufgenommen, dann von einem geächteten Adligen aufgezogen.Jahre später macht sie sich allein auf den Weg, um ein Versprechen einzulösen, das sie ihrem sterbenden Ziehvater Richard gegeben hat. Auf der Suche nach dessen Sohn und ihrer eigenen Familie muss sie sich nicht nur mit Bogen und Dolch in der Hand in gefahrvollen Situationen behaupten, sondern sich immer wieder mit den strengen Normen und Verhaltensregeln auseinandersetzen, denen sie als Frau unterworfen ist.Werden ihre besonderen Fähigkeiten und ihre neugewonnenen Freunde ihr helfen, Richards letzten Wunsch zu erfüllen und ihren angestammten Platz als Adlige wieder einzunehmen? Oder muss sie sich verleugnen, um ihr Glück zu finden?

Mehr zum Roman auf meiner Webseite

Freitag, 29. Januar 2021

Martha und das Bogenschießen

 

Sieben Fun Facts über das Bogenschießen

* Es gibt viele Bogenklassen, aber insgesamt sind Bogenschützen grob in zwei Gruppen unterteilt, die sich gegenseitig oft ein bisschen belächeln: diejenigen, die einen Bogen mit Visier schießen und diejenigen, die aus Überzeugung kein Visier verwenden, sondern sich beim Zielen auf eine Mischung aus Augenmaß, Erfahrung und Intuition stützen. Beim Schießen auf bekannte Entfernungen sind die Visierschützen meist etwas im Vorteil, bei unbekannten Entfernungen sind die ohne Visier ... zumindest immer noch in der Lage doppelt so schnell zu schießen wie die Konkurrenz mit Visier.  ;-)

* Moderne Sportbögen werden oft aus ähnlichen High-Tech-Materialien gebaut wie heutige Hochleistungsski. Es gibt aber viele Schützen, die auch in Wettkämpfen weiterhin traditionelle Holzbögen nach historischer Bauart schießen. Weil diese Bögen am schwierigsten zu beherrschen sind, nennt man die Holzbogenklasse auch »Königsklasse«.

* Bögen haben ein unterschiedliches Zuggewicht und dementsprechend eine unterschiedliche Durchschlagskraft und Pfeilgeschwindigkeit. Die Kraft, die zum Ziehen der Bogensehne aufgewandt werden muss, gibt man auf dem Bogen in englischen Pfund (1 lb = 0,45 kg) an. Ein mittelalterlicher englischer Kriegslangbogen hatte mehr als 100 Pfund Zuggewicht. Das war auch damals schon mehr als z .B. für die Jagd nötig war. Es gab auch leichtere Bögen. Für heutige Sportschützen ist ein Bogen mit 70 lb schon übertrieben schwer. Um so einen Bogen noch gezielt schießen zu können, muss man schon sehr durchtrainiert sein. Erwachsene Anfänger beginnen am besten mit höchstens 20 lb.
(P .S. Die Jagd mit dem Bogen ist heute in Deutschland vernünftigerweise verboten!)

* Beim »Flightschießen« geht es nur darum, wie weit man einen Pfeil schießen kann. Die mögliche Weite ist natürlich von Bauart und Material des Bogens und des Pfeils abhängig. Der Rekord mit dem freihändig geschossenen Recurvebogen liegt meines Wissens bei ca. 1200 m.
 
* Es gibt eine Wettkampfart namens Cloutschießen, bei der es ebenfalls ums Weitschießen geht, allerdings ums zielgenaue. Das hat nichts mit Wolken zu tun (Clouds), sondern mit dem Tuch (Clout), das man früher in weiter Entfernung auf die Wiese legte, um es nach Möglichkeit mit dem von oben herabfallenden Pfeil zu treffen.

* Das älteste als Bogen geltende archäologische Fundstück ist mehr als 14.000 Jahre alt. Erinnert ihr euch an Ötzi, die Gletschermumie? Ötzi ist »nur« ca. 5000 Jahre alt, hatte aber auch Bogen und Pfeile dabei.

* Für einen geübten heutigen (visierlosen) Schützen mit durchschnittlichem Bogen ist es möglich, rund 20 Pfeile in der Minute einigermaßen gezielt zu schießen. Dabei muss man sich zwar schon ganz schön beeilen, aber noch nicht zu besonders ungewöhnlichen Techniken greifen.


Sieben Fun Facts über Martha und das Bogenschießen


* Ich wollte als Kind immer Robin Hood sein. Meine Freundinnen und ich haben Stunden als Robin, Little John und Will Scarlett im Wald verbracht. Die Rolle von Lady Marian wollte eigentlich nie eine von uns.

* Ich habe das Bogenschießen vor fast 18 Jahren mit dem olympischen Recurvebogen mit Visier gelernt, bin aber schon nach einem Jahr auf das visierlose Schießen umgestiegen, weil ich es magischer fand. Der nächste Schritt war dann der Wechsel vom modernen Bogen zum traditionellen Holzbogen.

* Bogenschießen ist die einzige Sportart, für die ich mich jemals so richtig begeistern konnte.

* Für die Bogenklasse, in der man den ursprünglichsten, nur aus einem Stück Holz gefertigten Bogen schießt, gibt es verschiedene Namen: Selfbow, Holzbogen, Historical Bow oder Primitivbogen. Ich habe meine meisten Wettkämpfe in dieser Klasse bestritten. (Und natürlich unter meinem »bürgerlichen« Namen, falls ihr jetzt losziehen wollt, um im Internet nach Ergebnislisten zu suchen.) 2013 bin ich in Ungarn bei der EFAC (European Field Archery Championships) Vize-Europameisterin meiner Bogenklasse geworden, nachdem wir 2012 die Teilnahme an der EBHC (European Bowhunter Championships) in Italien abbrechen mussten, weil der Motor unseres Autos uns auf einem einsamen Parkplatz in den Bergen im Stich gelassen hat. (Ich sehe die schwarze Rauchwolke noch immer vor mir.)

* Ich habe meinen Liebsten beim Bogenschießen kennengelernt und bin jeden Tag dankbar dafür.

* Seit ca. 13 Jahren leide ich unter einem blöden Problem namens »Target Panic« oder »Scheibenpanik«, das dazu führt, dass ich den normalen Bewegungsablauf bei einem Schuss nicht mehr so abspulen kann, wie ich es möchte. Phasenweise hat mich das ziemlich zur Verzweiflung getrieben, dann hatte ich es wieder ganz gut im Griff. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass ich dieses Handicap nicht wieder ganz loswerde, und schieße keine größeren Wettkämpfe mehr.

* Beim traditionellen Bogenschießen werden die meisten Turniere auf Tierattrappen ausgetragen. Ich konnte das immer ganz gut, obwohl ich seit meinem 17. Lebensjahr Vegetarierin bin und nie-nie-niemals auf ein lebendiges Tier schießen würde. 


Und noch etwas: Mein Umgang mit Rezensionen

Allen von euch, die für »Die Bogenschützin« oder andere Bücher im Laufe der Jahre Rezensionen geschrieben haben, möchte ich an dieser Stelle wieder einmal herzlich danken. Eure Bewertungen sind wertvoll, denn sie machen Bücher sichtbarer. Und auf Sichtbarkeit sind wir Autorïnnen angewiesen.
Trotzdem reagiere ich selten direkt auf einzelne Rezensionen. Warum?
In der Regel like oder kommentiere ich Rezis nur, wenn die Verfasserïnnen mich persönlich auf sie aufmerksam machen. In dem Fall gehe ich davon aus, dass es euch recht ist. (Zugegeben: Das mit dem Teilen habe ich nicht drauf. Im Feed finde ich es nicht passend, und die Stories sind immer noch nicht wirklich mein Medium. Ich arbeite daran.)
Der Grund dafür ist aber nicht, dass mir eure Gedanken zu meinen Geschichten gleichgültig wären, im Gegenteil: Ich lese alle Kommentare, die ich entdecke, und weiß eure Mühe zu schätzen. Aber ich habe für mich entschieden, dass ich mich als Autorin aus der Bewertung meiner Bücher heraushalten möchte. Eine Rezension ist die Wiedergabe einer persönlichen Leseerfahrung, die sich hauptsächlich an andere Leserïnnen wendet, und ihr habt ein Recht darauf, diese Erfahrung zu beschreiben, ohne dabei daran zu denken, wie euer Urteil auf mich als Urheberin wirkt. Umgekehrt lasse ich mir damit auch die Freiheit, nicht jede Diskussion über mein Buch mitführen zu müssen. Denn im Nachhinein öffentlich zu rechtfertigen, warum ich die Geschichte genau so geschrieben habe, wie ich es tat, empfinde ich als unnötig zermürbend. Ich werde niemals kontrollieren können, wie meine Bücher auf jeden einzelnen Menschen wirken (und möchte das auch nicht). Mich in Diskussionen nicht ungebeten einzumischen, ist deshalb eine Form des Loslassens, die ich für mich wichtig finde.
Was absolut nicht heißen soll, dass ich nicht jederzeit gern Fragen zu meinen Geschichten beantworte, wenn ihr sie mir ausdrücklich stellt. Falls jemand also ehrlich wissen möchte, warum ich etwas so und nicht anders geschrieben habe, werde ich gern versuchen, es zu erklären.

Das neu aufgelegte E-Book von "Die Bogenschützin" jetzt bei Amazon kaufen

(Auch über Kindle Unlimited ausleihbar)


Montag, 25. Januar 2021

Neuausgabe von "Die Bogenschützin" jetzt als Kindle-E-Book

 

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts in der Mark Brandenburg: 

Die verwaiste Burgherrentochter Hedwig wächst nach dem Verlust ihrer Familie bei einem Einsiedler im Wald auf und wird zu einer ausgezeichneten Bogenschützin. Nach dem Tod ihres Ziehvaters muss sie in die Zivilisation zurückkehren und sich ihren Weg in eine Gesellschaft bahnen, in der eigenständige Frauen wie sie unerwünscht sind. Werden ihre besonderen Fähigkeiten und ihre neugewonnenen Freunde ihr helfen, den letzten Wunsch ihres Ziehvaters zu erfüllen und ihren angestammten Platz als Adlige wieder einzunehmen? Oder muss sie sich verleugnen, um ihr Glück zu finden?


»Bogen und Schleier« war mein Arbeitstitel für »Die Bogenschützin«, was auf den zugrunde liegenden Konflikt des Romans hinweist.
Der Bogen steht für die besonderen, für eine Frau ihrer Zeit untypischen Stärken meiner Heldin Hedwig, die ihr ein Überleben unter widrigen Bedingungen ermöglichen, sie aber gleichzeitig vom Ringen um den Respekt ihres Standes disqualifizieren. Um als vornehme Frau akzeptiert und geschätzt zu werden, müsste sie den Bogen ablegen und sich den als weiblich idealisierten Tugenden widmen, für die der Schleier steht, den adlige Damen stets am Kopfputz trugen.
Keine einfache Entscheidung für meine wilde Hedwig, die an ihrer Eigenständigkeit ebenso hängt wie an der Zuneigung mindestens eines jungen Ritters, der in ihr gern die perfekte Burgdame sehen möchte.
Übrigens hatte ich damals, als der Verlag den Titel »Die Bogenschützin« vorschlug, Bedenken, dass Leserïnnen ihn vielleicht missverstehen und die Geschichte einer Soldatin erwarten könnten, dir ihren Lebensunterhalt durch das Bogenschießen bestreitet. Das scheint aber nur bei wenigen der Fall gewesen zu sein.


Die Idee zur Handlung von »Die Bogenschützin« keimte, als ich bei der Recherche für einen anderen Roman (#salzundasche) auf das Adelsgeschlecht derer von Quitzow stieß. Die Brüder Johann und Dietrich von Quitzow galten zu ihrer Zeit als Raubritter, die ihrem größten Widersacher, dem späteren Kurfürst Friedrich von Brandenburg das Leben enorm schwer machten, bis er sie schließlich doch besiegte und unterwarf. Ich fand es faszinierend, mir vorzustellen, zu was für einer Persönlichkeit sich ein Mädchen aus dieser wilden Familie entwickeln würde, wenn sie fernab von ihrer Verwandtschaft und den strengen Regeln der adligen Gesellschaft aufwachsen würde. Der jungen Waldläuferin einen Bogen in die Hand zu geben, lag natürlich nahe.

(Herzlichen Dank an die Unsplash-Kontributoren Julia Solonina und Bernardo Lorena für die Fotos von der Burg und vom Wald.)

Zu all meinen Romanen findet ihr zusätzliche Informationen auf meiner Webseite. Ich gebe dort einen Überblick über die historischen Hintergründe der Geschichten, beantworte die am häufigsten gestellten Fragen und füge manchmal auch Bildmaterial wie z. B. eine Landkarte bei.
Obwohl ich mir schon vor Wochen vorgenommen habe, die Seite endlich neu aufzusetzen und zu modernisieren, bin ich leider damit noch nicht weit gekommen. Deshalb könnt ihr zur Zeit nur auf der alten Seite stöbern. Aber die Inhalte sind deshalb hoffentlich trotzdem nicht schlechter. Seht doch gern mal bei mir vorbei! www.martha-sophie-marcus.de


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