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Dienstag, 10. Dezember 2013

Geschafft, vollbracht, fertig

Goldfische von Keng Lye. Mehr von ihm gibt es hier zu sehen: Deviantart
Gestern habe ich das Schlusskapitel meines jüngsten Romans beendet. Nun fehlt nur noch ein bisschen Feinschliff für diese letzten Seiten, und dann schwirrt das Manuskript durch die elektronische Postleitung zum Goldmann Verlag.
Im Verlag macht man sich derweil schon fleißig Gedanken über einen Namen für das Neugeborene. Meine Liste mit Vorschlägen liegt dort bereits vor, und ich bin gespannt, welcher Titel den Bücherhebammen am besten gefallen wird.
Bis sie sich endgültig entschieden haben, nenne ich das namenlose Kind einfach zärtlich meinen „dritten Erstling“. Denn nach meinen historischen Romanen und dem Kinderbuch-Zweiteiler kommt nun mein erster Schritt in das Genre Frauenroman.
Ich hoffe, die männlichen Leser, von denen vielen meine historischen Romane gut gefallen, werden es mir verzeihen und nicht schmollen. Ich hatte Lust, zur Abwechslung einen Roman über Frauen zu schreiben, die in der Gegenwart leben und sich mit der mehr oder (meistens) weniger normalen Wirklichkeit herumschlagen.
Und wie es bei mir immer geschieht, standen im Handumdrehen ein paar fiktive Frauen (und dieses Mal außerdem ein Goldfisch) vor mir, die nach ihrer Geschichte verlangten:
allen voran Antonia, die eine Apotheke führt und sowohl um deren Erhalt, als auch um ihre Ehe kämpft, dann ihre junge Mitarbeiterin Carolin, die so unglaublich schüchtern ist, dass sie sich dauernd selbst im Weg steht, Petra mit dem grünen Daumen, die sechs Kinder hat, aber keinen Mann (und bald auch kein Haus mehr), Helen, die eine Meisterin darin ist, so zu tun, als wäre in ihrer Familie alles in Ordnung, und Antonias Erzfeindin Dr. Kosewitz.
In der Geschichte vereint diese ganz verschiedenen Frauen eine spontane Hochwasser-Rettungsaktion für ihre ehemalige Grundschullehrerin ‒ die alte Frau Lilienthal.
Knietief im Wasser stehend beginnen die Frauen, jede für sich und miteinander ihre Probleme zu lösen.
Diesen Roman zu schreiben, hat mir großen Spaß gemacht, und ich kann mir gut vorstellen, in der Gegenwart nach weiteren Geschichten zu suchen, die von mir in Worte gefasst werden wollen.
Doch als nächstes tauche ich wieder in die Vergangenheit ab und widme mich einem meiner Lieblingssteckenpferde: der Wikingerstadt Haithabu!



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