Was erfährt man hier?

Neuigkeiten rund um meine Romane und Antworten auf Fragen, die mir häufig gestellt werden.

Samstag, 15. Juni 2019

Danke!



»Lady Annes Geheimnis« ist nun seit zwei Wochen im Handel, die Leserunde auf der »Lesejury«-Plattform geht zu Ende, und langsam erscheinen die ersten Rezensionen im Internet. Das heißt, natürlich »erscheinen« diese Rezensionen nicht einfach so, sondern sie werden von Menschen geschrieben, die sich nicht nur die Zeit genommen haben, das Buch in Ruhe zu lesen und auf sich wirken zu lassen, sondern die sich auch die Mühe gemacht haben, ihre Gedanken dazu schriftlich in Worte zu fassen und zu verbreiten. Als Autorin weiß ich diese Mühe absolut zu schätzen und bin jedem dankbar, der sie sich macht. Denn wir Autorïnnen brauchen für unsere Bücher jedes Bisschen Aufmerksamkeit, das auf diese Weise entsteht, damit sie nicht unbeachtet untergehen. Wenn du also schon einmal eine Rezension für eines meiner Bücher oder auch andere Bücher geschrieben und im Internet verbreitet hast, danke ich dir an dieser Stelle von Herzen dafür!

Freitag, 14. Juni 2019

Fragen an die Autorin



Anfang des achtzehnten Jahrhunderts war es in England noch legal und gültig (wenn auch unüblich), sich ohne kirchliche und staatliche Lizenz trauen zu lassen. Das Fleet-Viertel in London hatte sich dafür als Anlaufstelle etabliert. Viele Paare, die wichtige Gründe hatten, nicht den »offiziellen«, angeseheneren, aber auch langwierigen und teuren Weg einer normalen Hochzeit zu gehen, machten von der Möglichkeit einer »Fleet Mariage« Gebrauch. Zuerst fanden die »irregulären« Eheschließungen meist in der Kapelle des Schuldgefängnisses statt, dann entdeckten die Inhaber der umliegenden Gasthäuser die Sache als Geschäftsidee, und bald boten viele Anwohner diesen Service an. Ein Geistlicher scheint übrigens meistens anwesend gewesen zu sein, aber nicht zwingend. 1753 wurde diese Art von Eheschließung staatlicherseits verboten.



Ich höre öfter mal, dass jemand sich von einem Roman ein wenig abgeschreckt fühlt, wenn gleich am Anfang klar wird, dass viele Personen mitspielen (weil z.B. das Personenverzeichnis so lang ist.) Bei historischen Romanen scheint das häufiger der Fall zu sein. Eine Erklärung dafür ist, dass es beim Schreiben kaum möglich ist, historisch authentisch zu bleiben, wenn man das »Romanpersonal« zu stark ausdünnt. Um bei »Lady Annes Geheimnis« als Beispiel zu bleiben: Allein die kurfürstliche (Georg Ludwigs) Familie und ihr Hofstaat bestanden in der Wirklichkeit aus weit mehr Personen als im Roman mitspielen. Wenn ich sie auf noch weniger Charaktere beschränken würde, um den Roman besonders leicht lesbar zu machen, würde es das historische Bild von so einer Hofgesellschaft stark verzerren und irgendwie auch langweiliger machen. Das wäre für euch Leserïnnen dann auch enttäuschend.
Während ich schreibe, füge ich übrigens jede Person, die ich in die Geschichte einführe, immer gleich zum Personenverzeichnis hinzu. Später diskutiere ich dann mit meiner Textredaktions-Lektorin, welche der Personen vielleicht aus dem Verzeichnis gestrichen werden können. Meistens kommen wir zu dem Schluss, lieber mehr als weniger von ihnen dort zu nennen, also auch die, die eigentlich nur kleine Nebenrollen spielen. Das kann für jemanden, der schon vor dem Lesen einen Blick aufs Verzeichnis wirft, natürlich etwas überwältigend wirken. Meistens verliert sich die Sorge aber beim Lesen, so weit ich weiß.


Meine Romane spielen in ganz unterschiedlichen Epochen. Die drei aus dem Lübbe Verlag (»Das blaue Medaillon«, »Das Mätressenspiel« und »Lady Annes Geheimnis«) sind zwar alle im höfischen Milieu der Barockzeit angesiedelt, aber es gibt noch sechs weitere historische Romane von mir, und sie spielen im neunten, elften, vierzehnten, fünfzehnten und siebzehnten Jahrhundert. (Wenn es euch genauer interessiert, erfahrt ihr alle Einzelheiten auf meiner Webseite www.martha-sophie-marcus.de.) Mit dem Roman, an dem ich zur Zeit arbeite, reise ich ins neunzehnte Jahrhundert – ebenfalls eine ungeheuer spannende Epoche.


Bei der Recherche stütze ich mich zu 90% (nach Zeitaufwand betrachtet) auf Fach- und Sachliteratur. Die gibt es zur »georgianischen« Epoche in England sowohl von deutscher als auch von englischer Seite reichlich. Ich poste hier mal ein Bild, auf dem einige der Bücher zu sehen sind, die mir am meisten weitergeholfen haben. Das detailreichste Werk zu George I. ist derzeit das von Ragnhild Hatton. Schwieriger war es, eine genauere Aufarbeitung der jakobitischen Rebellion von 1715 zu finden, weil das ausführlichste Werk dazu (Daniel Szechi: 1715. The Great Jacobite Rebellion) neu nicht mehr erhältlich war und ich es auch nicht ohne Weiteres über eine Bibliothek beziehen konnte. Glücklicherweise habe ich dann noch eine etwas günstigere gebrauchte Ausgabe gefunden, und sie hat mir tatsächlich ein paar wichtige Einzelheiten geliefert.
Die restlichen 10% Recherche sind Orts- und Ausstellungsbesichtigungen, Video- und Tonmaterial und der gelegentliche Austausch mit einer Fachfrau/einem Fachmann, falls sich eine Frage mal gar nicht über die vorhandene Literatur und das öffentlich zur Verfügung stehende Material klären lässt.
Für »Lady Annes Geheimnis« habe ich mit der Recherche übrigens nicht ganz von vorne anfangen müssen, weil ich mich schon für »Das blaue Medaillon« und »Das Mätressenspiel« (meine Romane, die 2017 und 2018 bei Lübbe erschienen sind) mit dem Hannover der Barockzeit und der Familie von Georg Ludwig beschäftigt hatte.

Dienstag, 4. Juni 2019

Noch Fragen?

Eure Fragen beantworte ich gern. Also immer her damit!


Die interessantesten Geschichten sind wohl nicht nur für mich die, in denen Menschen sich Herausforderungen stellen und daran wachsen.
Dass ich häufiger von Frauen erzähle, liegt daran, dass ich die oft besonders schwierigen Bedingungen, unter denen gerade Frauen sich im Laufe unserer Geschichte behaupten mussten, schon immer höchst spannend fand. Und jung sind die meisten (nicht alle) meiner Protagonistinnen, weil an der Schwelle zum Erwachsenwerden nun einmal viele Weichen für das Leben gestellt werden. Junge Menschen treffen in dieser Phase bewusst, aber auch unbewusst, weitreichende Entscheidungen, die die Entwicklung ihrer Persönlichkeit prägen und die viel Futter für aufregende Geschichten bieten.
Selbstverständlich haben die Entscheidungen meiner Romanfiguren auch mit denen zu tun, dich ich in meinem eigenen Leben getroffen habe, aber nicht mehr als sie mit dem Leben so ziemlich aller Menschen zu tun haben. Übrigens kenne ich eigentlich nur Frauen, die sich in ihrem Leben jede auf ihre Weise immer wieder als sehr stark erwiesen haben.

Freitag, 24. Mai 2019

Dieser wunderbare Moment, ...

... wenn ich das Paket öffne, das der Postbote gerade gebracht hat, und ich zum ersten Mal das fertige Buch sehe. Da lacht das Herz.




Dienstag, 21. Mai 2019

Noch zehn Tage ...


In zehn Tagen ist es so weit: »Lady Annes Geheimnis« kommt in den Handel (31. Mai). Die Vorableserunde bei der Lesejury ist schon gestern gestartet. Ich wünsche allen Teilnehmerïnnen viel Spaß! Am Freitag komme ich vorbei und beantworte eure Fragen.
Den Überblick über die Familienverhältnisse des Kurfürsten von Hannover/Königs Georg I. von England zu behalten, ist nicht ganz einfach. Da hilft vielleicht dieser kleine Stammbaum. Sein Anspruch auf den englischen Thron entstand übrigens daraus, dass seine Mutter (Sophie von der Pfalz) die Tochter einer Stuart-Prinzessin war. Kleine Extras wie diese Stammtafel findet ihr zu all meinen Romanen auch auf meiner Webseite www.martha-sophie-marcus.de


Mittwoch, 24. April 2019

Leserunde für Lady Annes Geheimnis


Am 20. Mai startet bei der Lesejury eine Leserunde zu meinem neuen historischen Roman »Lady Annes Geheimnis«, der erst am 31. Mai allgemein veröffentlicht wird. Wer mitmacht, hat also anderen Leser*innen etwas voraus ... Ihr könnt euch noch bis zum 05. Mai auf www.lesejury.de für die Runde anmelden. Leider kann ich mir dieses Mal nicht ganz so viel Zeit dafür nehmen, die Diskussion zu begleiten, aber ich verspreche, dass ich auf jeden Fall ein Mal in der Woche alle Fragen im Fragen-an-die-Autorin-Thread beantworten werde. Spätestens dort werden wir uns also begegnen, und darauf freue ich mich. Also überlegt euch bitte viele schöne Fragen!

Freitag, 8. Februar 2019

Gute Reise, Lady Anne!


Bin durch mit der Fahnenkorrektur, ein Glück. Ach, übrigens kann ich euch jetzt verraten, dass die Taschenbuchausgabe von "Lady Annes Geheimnis" inklusive Glossar und Personenverzeichnis satte 543 Seiten haben wird. (Die euch hoffentlich alle Spaß machen werden.) Bei der Fahnendurchsicht habe ich 29 Zeilen wegen Übersatz zu Verschwinden gebracht (Übersatz >>> die Sache mit den Hurenkindern und den Schusterjungen, ihr wisst schon, oder?) und weitere 35 mikroskopische Berichtigungen und Änderungen angemerkt. Nun kann ich nichts mehr für das Buch tun, nun liegt alles beim Verlag. Viel Glück, Lady Anne, es war wunderschön mit dir ...







Mittwoch, 23. Januar 2019

Bucket List


 Auf Anregung einer Leserin hin, habe ich mir über ein paar Fragen Gedanken gemacht, zu denen sie die Antworten gern auf meiner Webseite lesen würde. Hier ist eine davon.
Auf meiner »Bucket List« stand immer nur wenig, und es wechselt. Ich wollte unbedingt Kinder und die habe ich zu meinem großen Glück bekommen. Ich wollte eine Weile im Ausland leben und konnte tatsächlich zwei Jahre in England verbringen. Ich wollte nach Indien und dort wild lebende Tiger sehen. Das hat nicht ganz geklappt, dafür habe ich aber in einem indischen Nationalpark im Dschungel vom Elefantenrücken aus ein Nashorn beobachten dürfen. Ich wollte an einer internationalen Bogenmeisterschaft teilnehmen und habe tatsächlich in Ungarn die Europameisterschaft im Feldbogenschießen mitgemacht. Ich wollte einen Roman schreiben und ... Aber das wisst ihr ja.

Dienstag, 8. Januar 2019

Lüneburger Autorinnen- und Autorensonntag



Die Lüneburger Buchhandlung am Markt hat sich etwas Schönes ausgedacht, und ich mache mit. Kommt doch auch vorbei!
»Lokale Literatur mal anders
Lüneburg ist ein sehr kreatives Pflaster. Gerade im Hinblick auf Literatur. Zahlreiche Autorinnen und Autoren leben hier, schreiben hier. Wir laden Sie ein, am Autorensonntag die Gesichter der Region und ihr Werk kennen zu lernen. Eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt der heimischen Buchwelt zu erkunden und in gemütlicher Atmosphäre „unsere“ regionalen Autoren zu treffen.
Infos und Kontakt: Interessierte AutorInnen wenden sich bitte an Sylvia Anderle unter s.anderle@luenebuch.de oder Tel. 04131 754 74 21
Autoren im Gespräch: Sonntag, den 20. Januar 2019 um 11 Uhr
Verkaufsausstellung bis 23. März 2019
20.01.2019 - 11:00
Lünebuch, Bardowicker Str. 1
Eintritt frei«

Montag, 7. Januar 2019

Wissenskrümel zu "Salz und Asche"


Die Ursiedlung Lüneburg wurde an ihrem Standort errichtet, weil damals jemand hier eine salzige Quelle entdeckt hat. Der Sage nach waren es Jäger, die ein Wildschwein mit weißen Salzkristallen in seinen Borsten verfolgt haben. Die Salzsau hatte sich in einer Suhle gewälzt, die sich in der Nähe der Quelle befand. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen großen unterirdischen Salzstock handelte, der im großen Stil ausgebeutet werden konnte. Salz war damals noch wesentlich kostbarer als heute (weil schwieriger zu gewinnen) und eine begehrte Handelsware. Lüneburgs große Vorteile waren außerdem die Nähe zur Ilmenau, einem kleinen Fluss, der zur großen Elbe führt, und damit eine gute Anbindung ans »Verkehrsnetz« gewährte, und der Kalkberg, der jahrhundertelang als Standort einer Festung diente, aber auch als Rohstoffquelle.
Die drei Faktoren »Berg« (Mons), »Brücke bzw. Fluss« (Pons) und  »Quelle« »Fons« finden sich auch im Lüneburger Stadtsiegel wieder.
So kam es, dass die Stadt im Mittelalter prachtvoll gedieh und zu einer wahren Metropole wurde. Damals gehörte Lüneburg zu den größten und reichsten deutschen Städten. Heute tritt unser Städtchen ein bisschen bescheidener auf.


Der »Papagoy«: Ja, die Leute haben tatsächlich im 17. Jh schon Papageien als Haustiere gehalten. Und mit menschenüblicher Grausamkeit haben sie möglicherweise auch zur Jahrmarktsunterhaltung auf sie geschossen. Es gab damals leider viele „Spiele“, die Tierquälerei einschlossen.
Das Gemälde „Der Papageienkäfig“ stammt von dem niederländischen Maler Jan Steen und ist um 1665 entstanden – nur zehn Jahre nach der Romanhandlung von „Salz und Asche“.


Was bedeutet der Titel »Salz und Asche«?
In ihrer Rezension zum Roman hat eine Leserin das wunderschön in Worte gefasst:
»Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Suche nach verschwundenen Kindern und die Aufklärung eines damit in Zusammenhang stehenden Verbrechens, das die Böttchertochter Susanne aus gutbürgerlichem Haus und den Schmiedegesellen Jan zusammenführt. Aber auch die Gegensätze von Wohlstand und Armut, Gesellschaft und Individuum, Wunschträumen und Realität, kurz Salz und Asche. Das Buch bietet ein schönes Sittengemälde von Lüneburg nach dem 30 jährigen Krieg, liebevoll gezeichnete Figuren, Spannung und die Romantik der ersten Liebe.«
Besser könnte ich es auch nicht sagen.


Das alte Lüneburg
Der Neuausgabe von »Salz und Asche« habe ich die Abbildung eines alten Stadtplans beigefügt, der zwar viel früher gezeichnet wurde als 1656, trotzdem aber einen guten Überblick über die Stadt gibt.
Die Karte stammt aus der Wikipedia, die Anmerkungen am Rand sind von mir.

"Salz und Asche" jetzt als E-Book kaufen bei Amazon oder einem Händler der Tolino-Allianz.

https://www.amazon.de/dp/B07L7DFK6F


Dienstag, 1. Januar 2019

Ach ja ...


MeWe: das neue Facebook?


Es gibt einige Gründe, warum Facebook schon seit längerer Zeit nicht mehr meine Lieblingsplattform ist. Leider gab es bisher kaum echte Alternativen. Jetzt gibt es MeWe, und das gefällt mir gut. Wie es sich wohl entwickeln wird? Ich bin jedenfalls seit Kurzem dort zu finden und freue mich, wenn ihr auch da seid und euch mit mir vernetzt. Über meine MeWe-Autorinnenseite erfahrt ihr meine Neuigkeiten noch etwas schneller als über diesen Blog.

https://mewe.com/p/marthasophiemarcus


Samstag, 29. Dezember 2018

Jetzt wieder als E-Book erhältlich: Salz und Asche


Im November fielen die Rechte meines Romans »Salz und Asche« an mich zurück. Die lange vergriffene Geschichte ist nun als E-Book-Neuausgabe wieder erhältlich. Ich habe den Text sprachlich etwas aktualisiert und mir viel Mühe gegeben, das E-Book hübsch hinzubekommen. Falls ihr also noch einen schönen historischen Schmöker für die nächsten Tage sucht ...

Lüneburg 1656: Die siebzehnjährige Susanne Büttner, Tochter eines angesehenen Salzfassmachers, führt seit dem Tod ihrer Mutter den Haushalt der Familie. Doch als in der Stadt ein Mord geschieht, gerät ihr Leben aus den Fugen. Gemeinsam mit ihrer heimlichen Liebe, dem Schmiedegesellen Jan, wird Susanne in die Aufklärung des Verbrechens und die Jagd nach einem Kinderhändler verwickelt. Gleichzeitig beginnt der reiche Patriziersohn Lenhardt Lossius, ihr den Hof zu machen.
Am Ende des schicksalsträchtigen Sommers muss Susanne sich entscheiden, ob sie ihrer Familie dienen und ihr Leben in den sicheren Grenzen des Althergebrachten verbringen will oder ob sie sich gegen die gesellschaftlichen Normen auflehnen und den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft wagen wird.

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Jubiläumsgewinnspiel

Vor zehn Jahren habe ich meinen ersten Verlagsvertrag unterschrieben und bin Berufsschriftstellerin geworden. Dieses Jahr ist mein zehnter Roman erschienen, und weil das ohne meine lieben Leserinnen und Leser nicht möglich gewesen wäre, möchte ich mich hiermit endlich mal wieder bei allen von euch bedanken, die ich auf diesem Wege erreichen kann.
Zur Feier meines Jubiläums veranstalte ich ein kleines Gewinnspiel, zu dem ihr herzlich eingeladen seid.


 Um teilzunehmen, schickt mir bitte eine Email (martha@ms-marcus.de, Betreff: Gewinnen.) und schreibt mir euren Vor- und Nachnamen und den Titel meiner ersten beiden beim Goldmann Verlag erschienenen Romane. Nur die Gewinner erhalten eine Antwort, in der ich sie nach ihrer Postadresse frage. Gleich nach Erhalt der Adresse verschicke ich die Preise. Eure Emailadressen, Namen und Postadressen verwende ich ausschließlich für die Gewinnauslosung bei diesem Spiel und lösche sie danach. Einsendeschluss ist der 26.01.2019, 18 Uhr. Nach Abschluss des Spiels veröffentliche ich die Vornamen von denjenigen, denen das Losglück hold war. Wenn ihr teilnehmt, gehe ich davon aus, dass ihr alle Teilnahmebedingungen (siehe auch unten) gelesen habt und sie für euch so in Ordnung sind.
Hauptgewinne: zwei Päckchen mit jeweils einem Buch und handverlesenen Goodies. Zur Buchauswahl stehen den HauptgewinnerInnen die Romane »Das Mätressenspiel«, »Das blaue Medaillon« und »Das Gold der Mühle«.
Zweite Preise: drei Briefe mit je vier von meinen Lesezeichen und einem E-Book-Download von »Herrin wider Willen«, »Salz und Asche«, »Der Rabe und die Göttin« oder »Elsternseele und Rabenherz« nach Wahl.
Dritte Preise: sieben Briefe mit je vier Lesezeichen und einer kleinen Überraschung.
Wenn ihr das Gewinnspiel teilt oder Freunde taggt, die vielleicht auch mitmachen möchten, freue ich mich natürlich, aber ich setze es nicht voraus.
Ich wünsche euch viel Spaß und viel Glück!
 
Weitere Teilnahmebedingungen:
Wenn ihr noch nicht 18 seid, braucht ihr das Einverständnis eurer Eltern, um teilzunehmen. Der Gewinn ist nicht verhandelbar, umtauschbar, auszahlbar oder übertragbar. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Instagram oder Facebook.

 2008

Martha 2008
2008 waren Marthas Kinder noch Kinder


Frohes Fest


Mittwoch, 19. Dezember 2018

Einblicke

Auf Anregung einer Leserin hin, habe ich mir über ein paar Fragen Gedanken gemacht, zu denen sie die Antworten gern auf meiner Webseite lesen würde. Hier sind zwei davon ...


In der achten Klasse hat uns schon einmal ein Lehrer diese Frage nach unseren Vorbildern gestellt. Die meisten meiner MitschülerInnen nannten bewundernswerte Berühmtheiten, die ich damals zum Teil noch überhaupt nicht kannte und die vermutlich alle irgendwo auf der Welt durch drei Meter hohe Denkmäler gewürdigt werden. Damals wie heute schüchtert mich die Vorstellung ein, solchen überragenden Menschen nachzueifern, weil ich mich dazu viel zu klein fühle. In der achten Klasse gab ich entsprechend ein wenig bockig zur Antwort, dass mir da nur meine ältere Schwester einfiele. Die hatte nämlich ihr Abi schon geschafft und bereits angefangen zu arbeiten. Allein das zu bewältigen erschien mir damals schwierig genug.
Bis heute fallen mir also keine großen berühmten Vorbilder ein, denen ich gleichen möchte. Grundsätzlich bewundere ich allerdings Menschen, denen ihr Schicksal böse Steine in den Weg legt und die ihren Alltag trotzdem meistern, ohne zu verbittern. Ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass mich mein Schicksal schon seit längerer Zeit mit Gemeinheiten verschont. Falls es aber mal wieder hart käme, dann würde ich hoffen, dass ich so ein Mensch sein kann, der schafft, das Leben irgendwie weiter zu lieben, auch wenn es ihm übel mitspielt.
Auch in beruflicher Hinsicht zögere ich, wenn es um große Vorbilder geht, obwohl ich natürlich viele SchriftstellerInnen nennen kann, die ich großartig finde und die alle etwas Bestimmtes konnten oder können, was ich gern ebenso gut könnte. Margaret Atwood, Mark Twain, Astrid Lindgren, Toni Morrison, Diana Wynne Jones, John Irving, Jane Austen, die Bronte-Schwestern, George Eliot, Charles Dickens, Djuna Barnes, Maggie Stiefvater, Piers Antony, Larry McMurtry, Penelope Williamson … Wenn ich einmal damit anfange, nimmt die Liste gar kein Ende.


Tja, wie findet man in dieser sich wahnsinnig schnell drehenden Welt den Ausgleich zwischen Pflichtarbeit und Wunschleben? Schwierig. Die beste Antwort ist in meinem Fall: Indem ich verzichte. 
Ich verzichte auf Tätigkeiten, die mir nicht wirklich wichtig sind. Ich verzichte darauf, einen perfekt sauberen, ordentlichen, ausgestatteten, dekorierten Haushalt zu haben. Ich verzichte auf einen gepflegten Garten und ein gewaschenes Auto. Ich verzichte darauf, überall dabei sein zu wollen, wo »man hingehen muss«. Ich verzichte auf Shopping und damit auf all die neuen Gegenstände, die ich nur vielleicht und nur ein bisschen brauche.
Auf all das zu verzichten befreit mir Zeit, um neben der Arbeit gemütliche und ausgiebige Gespräche mit den mir wichtigsten Menschen zu führen, unnützen, aber lustvollen Quatsch zu machen oder, wie Astrid Lindgren es so schön gesagt hat: um einfach nur vor mich hin zu blicken.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne restliche Vorweihnachtszeit.
Liebe Grüße,
Martha

Freitag, 7. Dezember 2018

Marthas Herbstprojekte


Der Herbst hätte dieses Jahr meine ruhige Zeit werden sollen, stattdessen waren die vergangenen Wochen voller wunderbar produktiver Tage. Oder anders ausgedrückt: Der Stress ließ kein bisschen nach. Aber das macht in diesem Fall nichts, weil das Ergebnis mir richtig gut gefällt.

Ich habe die E-Book-Neuausgabe von meinem erstmalig 2010 bei Goldmann erschienenen Roman »Salz und Asche« fertiggestellt (Sie kommt bald in den Handel), habe neue Flyer und zum ersten Mal Lesezeichen in Druck gegeben, was beides gut gelungen scheint (Wie findet ihr die Lesezeichen?), ich bin schon recht weit fortgeschritten mit der Renovierung meiner Webseite, habe gemeinsam mit meiner lieben Lektorin-Textredakteurin das Lektorat für »Lady Annes Geheimnis« fast vollständig durchgezogen und außerdem jede Menge Bild- und Posting-Material vorbereitet, mit dem ich euch in nächster Zeit beschießen werde. (Mein Gewinnspiel startet zwischen Weihnachten und Neujahr, wenn ihr die Gewinne der vielen Adventskalender usw. bereits eingeheimst und wieder Lust auf mehr habt).

Das Tollste zuletzt: Mein neues Romanprojekt hat vor ein paar Tagen den klugen Verlag gefunden, den ich mir dafür gewünscht habe. Es geht also weiter mit der Schriftstellerei, juhu ...
Ich wünsche euch allen noch eine wunderbare Vorweihnachtszeit!




Montag, 5. November 2018

Neu im Mai 2019: Lady Annes Geheimnis



Sommer 1714. Seit drei Jahren lebt Anne als Zofe am Hof des Kurfürsten Georg Ludwig in Hannover. Ihre Eltern haben sie zur Vertuschung einer unehelichen Schwangerschaft nach Deutschland verbannt und ihr das Kind weggenommen. Nichts will Anne mehr, als nach England zurückzukehren und ihren Sohn zu finden. Als Georg Ludwig zum englischen König ausgerufen wird und mit seinem Hof nach London zieht, bietet sich ihr die erhoffte Gelegenheit. Zugleich wird ihr Geheimnis für sie noch gefährlicher, denn der Vater ihres Kindes ist ein Jakobit und zählt damit zu Georgs erbittertsten Gegnern.

Freitag, 12. Oktober 2018

Von der Kunst, Ideen zu Romanen großzuziehen, Teil 2

In Teil 1 dieses Blogposts habe ich erzählt, wie gründlich ich eine Idee abtasten muss, bevor ich weiß, ob ich wirklich ein Konzept daraus machen und den Roman schreiben kann und will. In diesem Teil möchte ich euch ein paar von den Werkzeugen vorstellen, die mir von Anfang an bei dieser Arbeit helfen.
Eine Software, die ich erst seit kurzer Zeit verwende, aber nicht mehr missen möchte, ist »Aeon Timeline«. Mit dem Anlegen eines Zeitstrahls beginnt für mich schon während der Recherche die Arbeit an einem Roman. Gerade beim historischen Roman ist es für mich zwingend notwendig, herauszufinden und zu überblicken, welche Ereignisse, geschichtlichen Phasen und Lebensdaten wichtiger historischer Persönlichkeiten in den Zeitrahmen und die Gegend fallen, in denen ich meine Romanhandlung verankern möchte. In »Aeon Timeline« kann ich passend dazu auch die fiktiven Ereignisse meiner Geschichte und die Personen mit ihren Lebensdaten festhalten. Das Programm zeigt mir praktischerweise sogar, wie alt die eingetragenen Personen zu welchem Zeitpunkt sind. Allein aus der Beschäftigung mit den zeitlichen Zusammenhängen ergeben sich oft schon bedeutsame Elemente für die Handlung.
Im nächsten Schritt kann ich die Daten aus der Timeline automatisch in mein Schreibprogramm Scrivener übertragen lassen. Die beiden Programme arbeiten zusammen und synchronisieren die Daten auf Wunsch auch fortlaufend.



Früher (vor Aeon) habe ich die Timeline-Planung mit einem Programm für Tabellenkalkulation gemacht (Excel, Open Office Calc, Planmaker). Das fällt nun weg. Nur an einer Tabelle halte ich fest: dem Überblick über das Alter der mitspielenden Personen. Auf einen Blick sehen zu können, wie alt meine Charaktere in einem bestimmten Jahr waren, ist oft hilfreich.



Um den eigentlichen Plot des Romans zu entwickeln, mir Zusammenhänge, Ereignisse oder Konflikte vor Augen zu führen oder einfach nur wild Ideen zu sammeln, lege ich Mindmaps an. Gelegentlich mache ich das zwischen Tür und Angel mit Papier und Stift, oft aber am Computer. Ein extrem einfaches und schnelles Programm dafür ist Scapple. Auch Scapple arbeitet reibungslos mit Scrivener zusammen. Einträge lassen sich ganz einfach von einem Programm ins andere ziehen und wieder zurück.



Scrivener ist der Dreh- und Angelpunkt für meine Arbeit am Roman. Hier schreibe ich nicht nur die Textabschnitte des Manuskripts, sondern sammle auch die nötigen Hintergrundinformationen. (Recherchematerial, Steckbriefe der Figuren, Orte und Gegenstände, Links zu den Mindmaps, Timeline-Daten und Notizen.)



Erst ganz zum Schluss verlässt mein fast fertiges Manuskript Scrivener als Word-Dokument, das ich mit Papyrus und dem dort integrierten Duden-Korrektor noch einmal auf Rechtschreib- und Grammatikfehler durchgehe. Papyrus Autor ist übrigens ebenfalls eine tolle Autorensoftware, deren jüngste Version ähnliche Funktionen hat wie Scrivener + Scapple + Aeon Timeline. Viele AutorInnen finden darin schon alles, was sie brauchen. Ich selbst mag allerdings die Papyrus-Timeline und -Figuren-Datenbank nicht so gern wie meine Kombination aus Scrivener und Aeon. Wenn ich zwischendurch kürzere Texte schreibe, nutze ich Papyrus aber gern.

Falls dieser Beitrag Euch für eins der Programme interessiert hat, ist er wohl so etwas wie Werbung. Mich hat trotzdem niemand zu diesem Beitrag aufgefordert oder mich gar dafür bezahlt.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Von der Kunst, Ideen zu Romanen großzuziehen, Teil 1


 

Was ist eine gute Idee?
Im letzten Blogpost habe ich leichthin geschrieben, dass ich gerade zwei Exposés abgegeben hätte. Das klingt, als hätte ich diese Romankonzepte innerhalb von einer Woche erfunden und formuliert. So ist es nicht. Beide Ideen für historische Romane trage ich schon lange mit mir herum. Und wie immer habe ich viel recherchiert, bevor ich auch nur die grobe Handlung für die Geschichten entworfen habe.
Einfach irgendwelche Ideen für Geschichten zu haben, ist leicht. Ich nehme an, dass beinah jedem Menschen in seinem Leben mal der Gedanke durch den Sinn schießt: »Wow, das wäre jetzt eine Idee für ein Buch.« Doch wenn es daran geht, den Roman zu schreiben, passiert es häufig, dass die Idee ihren Glanz verliert. Dafür kann es viele Gründe geben. Manchmal war die Idee einfach zu klein, um für eine lange Geschichte genug Interesse und Spannung zu erzeugen, oder zu beliebig. Oder beim Recherchieren stellt sich heraus, dass die Wirklichkeit (Naturgesetze, historische Ereignisse, Georgraphie, Architektur und Stadtplan …) die Grundannahmen der Idee zerstört. (Wenn zum Beispiel meine Idee darauf beruhte, dass meine Heldin 1650 im norddeutschen Urwald eine Herde Auerochsen zusammentreibt, und die Recherche ergibt, dass Auerochsen in Norddeutschland schon lange vor 1630 ausgestorben waren.)
Das allerwichtigste für meine Romanideen ist allerdings, dass sie aus meiner Persönlichkeit entspringen (meiner Gefühlslage und Neugier, meinen Überzeugungen und Interessen). Nur wenn ich eine persönliche Bindung zu einer Geschichte fühle und sie wirklich dringend erzählen will, kann ich meiner Muse abverlangen, dass sie mit mir zusammenarbeitet und monatelang dranbleibt, bis die ganze lange Schreibzeit überstanden ist. Meine Begeisterung für Aspekte, Themen oder Personen der Geschichte ist die einzige Quelle, aus der genug Energie entspringt, um ein Manuskript diszipliniert zu Ende zu bringen.
Wenn ich also das Konzept für einen Roman entwickle, stelle ich mir all diese Fragen: Ist die Idee groß genug? Stützt die Faktenlage die Grundvoraussetzungen der Idee, oder gibt es eine für mich akzeptable, schlüssige Art, die Wirklichkeit erzählerisch zu »verwandeln« (oder neu zu »erzeugen«, wenn es um Phantastik geht)? Wie gestalte ich die Idee so, dass meine eigene Begeisterung mich sogar über die unvermeidlichen kreativen Durststrecken des Schreibprozesses hinwegträgt?
Vor allem, um die letzte Frage zu beantworten, muss ich mich nicht nur mit dem Konzept auseinandersetzen, sondern auch mit mir selbst. Welche meiner augenblicklichen Interessen sind Strohfeuer? Welche erlöschen nie, weil sie von meinen großen Lebensthemen genährt werden? Für welche der verknüpften Themen kann ich mich wenigstens genug erwärmen, um sie nebenbei mit zu verarbeiten, obwohl sie mich weniger interessieren?
Dazu habe ich gerade in einem Beitrag auf der »Writer’s Digest«-Webseite eine schöne Aussage von einem amerikanischen Autor namens Robert Crais gelesen:
»Why write about anything if you’re not going to write about something you’re passionate about, characters who you’re fascinated by, a world in which you want to be in, even if it’s only for a short period of time? That passion is the engine that has to fire the whole thing, drive the whole experience.«
Das ist sehr wahr, und diesen Umstand nicht zu beachten, kann zu vielen leidvollen Stunden am Schreibtisch und ernsten Begegnungen mit dem berüchtigten »Writer’s Block« führen. Also an alle, die ebenfalls schreiben: Viel Glück bei der Themenwahl!


Sonntag, 7. Oktober 2018

Und endlich Urlaub


Am Freitag vor einer Woche habe ich mein jüngstes Manuskript abgegeben. Zum zweiten Mal in meiner nun zehnjährigen Zusammenarbeit mit Verlagen stand ich bei diesem Roman so unter Zeitdruck, dass ich mir geschworen habe, mich nie wieder auf eine Deadline einzulassen, von der ich eigentlich von Anfang an weiß, dass sie zu knapp ist. Mal sehen, ob ich es schaffe, mich daran zu halten. Was mich natürlich trotzdem nicht davor schützen würde, dass auch die angemessenere Schreibzeit nicht ausreicht, weil unvorhergesehene Dinge im Leben oder im Romanplot geschehen.
Bei dem historischen Roman, den ich gerade zu Ende gebracht habe, stand ich vor dem Problem, dass die Geschichte sich gern breiter entfalten wollte, als der mit dem Verlag vereinbarte Umfang gestattete. Ich hatte deshalb meine liebe Mühe, den Erzählfluss in seinem engen Kanalbett zu halten. Das liegt daran, dass sowohl die Nebenfiguren als auch der Haupthandlungsort für mich so interessant waren, dass ich ihnen gern viel mehr Raum gegeben hätte. Der größte Teil des Romans spielt nämlich im London des frühen 18. Jahrhunderts, und London war auch damals schon faszinierend. Was das Personal der Geschichte betrifft, reicht die Spannweite vom König bis zum Straßenmädchen. Und dann spielen auch noch schottische Rebellen mit ... Ihr versteht also sicher mein Dilemma.


Zehn Monate habe ich ab Vertragsunterzeichnung und Schreibstart gebraucht, 12 hatte ich ursprünglich veranschlagt. Es in der kürzeren Zeit zu schaffen, hat mich in ungesundem Ausmaß an den Schreibtisch gefesselt und zwischenzeitlich nah an den Rand der Verzweiflung gebracht. Aber nun ist es getan, und ich glaube, es ist eine richtig schöne Geschichte geworden. Sobald der Verlag mir Titel, Cover und Klappentext freigibt, werde ich mehr verraten.
Bis zur Veröffentlichung dauert es wie immer noch eine Weile (irgendwann in 2019). Vorher muss meine (Verlags-)Lektorin das Manuskript erst einmal lesen, dann schreitet meine (Textredaktions-) Lektorin zur Tat, dann bin ich wieder an der Reihe und gehe die Änderungsvorschläge im lektorierten Manuskript durch, anschließend folgen Korrektorat und Drucksatz, später lese ich dann noch die Druckfahnen.
Aber im kommenden Monat werde ich damit vorerst nichts zu tun haben. Nachdem ich in der vergangenen Woche zwei Exposés für verlockende neue Romanideen fertiggeschrieben und an meinen Agenten geschickt habe, stehen im restlichen Oktober vor allem zwei Projekte auf meinem Plan: Erstens kümmere ich mich um meine eigene E-Book- und Print-Neuausgabe von meinem Roman-Zweitling „Salz und Asche“, für den ich Ende des Jahres die Rechte zurückerhalte. Und zweitens mache ich mit meinem Liebsten endlich eine gute Woche Urlaub und gehe ausgiebig Bogenschießen.
Im November/Dezember würde ich dann gern mein zehnjähriges Schriftstellerinnendasein mit einem schönen Gewinnspiel feiern, an dem ihr hoffentlich Spaß haben werdet. In Gedanken packe ich schon die Gewinnpäckchen.
Bis dahin wünsche ich euch allen schon mal einen schönen Herbst!
Martha


Samstag, 8. September 2018

Kleine Zwischenmeldung

Seit Wochen geht es bei mir nur darum, mein neues Manuskript rechtzeitig bis Ende September fertigzustellen. Gestern habe ich immerhin die letzten Seiten der Rohfassung eingegeben. (Auf den Bildern seht ihr die letzten Kapitel, die ich zuerst handschriftlich verfasst hatte.) Nun geht es ans Überarbeiten. Da ist noch viel zu tun ...



Montag, 2. Juli 2018

Die Herrenhäuser Gärten

 "Das Mätressenspiel" erzählt auch ein wenig von der Entstehungsgeschichte der weltberühmten Herrenhäuser Barockgärten in Hannover. Am letzten Wochenende habe ich der wunderschönen Parkanlage mal wieder einen Besuch abgestattet. Hier ein paar Bilder.

Blick vom Schloss bzw. der begehbaren Kaskade auf das "Parterre"


Die begehbare Kaskade. Heute plätschert sie jederzeit,
im 17. Jahrhundert war das noch nicht so selbstverständlich


Blick vom Garten aus auf das Schloss



Die Probleme eines Irrgartengärtners ...

Um 2000 gestaltete die Künstlerin Niki de Saint Phalle die zum Garten
 gehörende "Grotte" neu (und sehr farbenprächtig)

Das Denkmal für Herzogin/Kurfürstin Sophie, die Mitschöpferin der Gartenanlage


Herzogin Sophie war eine äußerst gebildete Frau

Die berühmte Herrenhäuser Gartenbühne

Die Orangerie mit ihren Orangen- und Zitronenbäumchen